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Wacker Qualitätssicherung - Reinigung eines vielfältigen, komplexen Teilespektrums auf der MAFAC PALMA

Höchste Reinigungsqualität – just in time!

Die Wacker Qualitätssicherung GmbH, ein Lohnfertiger für Automobilzulieferer in Untersiemau bei Coburg, setzt bei der Endreinigung von Werkstücken auf die Reinigungsmaschine PALMA von MAFAC.

„Geht nicht, gibt’s nicht“ –  dieser Wahlspruch dient dem mittelständischen Familienunternehmen bereits in zweiter Generation als Leitbild. „Hat der Kunde einen Wunsch, erfüllen wir ihn. Bieten wir die gewünschte Leistung bisher nicht an, öffnen wir uns der Anforderung“, erzählt Andreas Wacker, kaufmännischer Betriebsleiter und Juniorchef der Wacker Qualitätssicherung GmbH. So kamen er und sein technischer Betriebsleiter Lutz Saebelfeld im Jahr 2010 erstmals mit dem Thema der industriellen Teilereinigung in Berührung. Komplexe Präzisionsteile eines Kunden benötigten eine Endreinigung, der Reinigungsprozess sollte dabei auf wässriger Basis erfolgen. Bei der Anschaffung der hierfür erforderlichen Reinigungsanlage lag der Fokus zunächst auf den Anforderungen an die Bauteilsauberkeit sowie auf den Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Darüber hinaus galt es eine möglichst hohe Anwendungsvielfalt abzudecken, um künftig Aufträge weiterer Kunden „just in time“ mitbedienen zu können. Aus dem vielfältigen Marktangebot fiel die Entscheidung auf die MAFAC PALMA, eine Zwei-Bad-Maschine mit rotierendem Spritzsystem.

Teilereinigung als Baustein der Qualitätssicherung
Die Wacker Qualitätssicherung GmbH wurde im Jahr 2003 als eigenständiges Unternehmen, zunächst unter dem Namen Wacker Rework-Service GmbH, gegründet. In den Vorjahren hatte die Geschäftsführung mit der Einzelfirma Metallbau Wacker e.K., Anbieter für Sonder- und Serienfertigung von Metallbauteilen, das Angebot um den Bereich der Qualitätssicherung und Nacharbeit erweitert. Aufgrund der hohen Nachfragen übernahm das neu gegründete Unternehmen Wacker Qualitätssicherung GmbH diesen Teilbereich komplett. Seither kontrolliert und sichert man dort unter Einhaltung strenger Richtlinien des Managementsystems DIN EN ISO 9001:2008 die Qualität von Stanz-, Dreh- und Frästeilen für diverse Industriebranchen wie z.B. Automobil- und Möbelzulieferer oder die Elektroindustrie.

Bei den Teilen handelt es sich meist um Komponenten aus Stahl und Edelstahl, deren Größe vom Kleinstteil mit 1g bis hin zum großen Bauteil mit 3.000g reicht. Der Reinigungsprozess hat die Aufgabe, die Bauteile von Ölen, Fetten und Spänen sowie gelösten Graten zu befreien und für die Weiterverarbeitung vorzubereiten. Folgeprozesse wie Laserschweißen, Lackieren oder Kleben können sich anschließen. Eine schnelle und hochwertige Trocknung schließt den Reinigungsprozess ab. Nach der Bearbeitung gehen die Teile zurück zum Kunden. Seit der ersten Betätigung im Bereich der industriellen Teilereinigung hat sich das Wissen der beiden findigen Techniker mit jedem Auftrag erweitert, so dass man bei der Wacker Qualitätssicherung GmbH inzwischen ernsthaft über den Ausbau des Geschäftsfeldes Teilereinigung nachdenkt. „MAFAC hat uns hervorragende Starthilfe geleistet, in die Bauteilreinigung als weiteres Geschäftsfeld und wichtigen Baustein der Qualitätssicherung einzusteigen“, erklärt Andreas Wacker. Man sei mit dem Know-how aus dem MAFAC-Labor, den Schulungen des MAFAC Cleaner Colleges und aus Messegesprächen sehr gut aufgestellt. Das Unternehmen strebe ein gesundes Wachstum an und möchte daher dieses Geschäftsfeld eventuell mit einer weiteren MAFAC Reinigungsmaschine erweitern.

Flexibilität durch hohe Anwendungsvielfalt
Über eine Kundenempfehlung kamen die beiden Techniker auf die MAFAC PALMA, die als Zwei-Bad-Maschine all das bot, was die Aufgabenstellung forderte: ein bedienerfreundliches Frontladesystem, ein wirkungsvolles Reinigungsverfahren auf wässriger Basis, ein flexibles Trocknungssystem und ganz wichtig, ein breites Anwendungsspektrum mit vielseitigen Möglichkeiten. „Uns hat besonders gefallen, dass wir mit dieser Maschine die Anforderungen des konkreten Kundenwunsches erfüllen können und gleichzeitig Spielraum für weitere Anfragen haben. Bei Bedarf lässt sich die MAFAC PALMA auch problemlos aufrüsten und um eine Ultraschalleinheit erweitern“, erklärt Lutz Saebelfeld. Das maßgebende Kriterium für die Anschaffung war das Reinigungsprinzip der MAFAC PALMA, das rotierende Spritzsystem mit gegenläufig rotierendem Korbaufnahmesystem. Dem Anwender eröffnet sich dabei eine hohe Flexibilität, den Reinigungsvorgang an den jeweiligen Verschmutzungsgrad und die Komplexität der Bauteile anzupassen.

Bevor man sich für die PALMA entschied, wurden im MAFAC-Technikum in Alpirsbach Probereinigungen durchgeführt. Im Falle der Wacker Qualitätssicherung GmbH war es wichtig, dass die Düsen nicht punktuell, sondern rundum auf die zu reinigenden Werkstücke auftreffen. Um alle verschmutzten Teile einer Charge erreichen zu können, mussten die beiden Verfahren Spritzen und Fluten optimal aufeinander eingestellt werden. Die erfahrenen Anwendungstechniker von MAFAC legten dabei in Feinarbeit ein Reinigungsprogramm fest, das effektiv wie wirtschaftlich zu einem sauberen Ergebnis führt. Ein weiteres Kaufkriterium war die Teiletrocknung über ein rotierendes Warmluft-Impuls¬blassystem. Die Rotation des Trocknungssystems sorgt für eine natürliche Austrocknung bei gleichmäßiger Temperatur und vermeidet somit Korrosion und optische Flecken.

Konstante Belastbarkeit bei Dauerbetrieb
Die MAFAC PALMA wird bei der Wacker Qualitätssicherung GmbH täglich im Drei-Schicht-Betrieb eingesetzt. Die Arbeitsabläufe wurden dank des einfachen Handlings der PALMA und der langen Standzeit der Reinigungsbäder durch den Koaleszenzabscheider optimiert. So kann das Unternehmen ganz getreu seinem Motto „just in time“ zuverlässig die täglichen Chargen an gereinigten Werkstücken ausliefern. „Für uns als Dienstleister spielt der Faktor Zeit dabei eine Hauptrolle. Mit der MAFAC PALMA haben wir eine Lösung gefunden, die schnell und zuverlässig ein hochwertiges Ergebnis für empfindliche Werkstücke erzielt und trotz anspruchsvoller Verfahrenstechnologie von unseren qualifizierten Mitarbeitern nach einer entsprechenden Schulung einfach bedient werden kann,“ so das Fazit von Andreas Wacker.

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