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Eugen Geyer GmbH – Saubere Bauteile in nur 15 Minuten mit der MAFAC ELBA

Einen hoch effzienten Arbeitsbereich mit extrem kurzen Wegen hat die Firma Eugen Geyer in ihrer Sägerei installiert. Wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes sind drei MAFAC-Kompakt-Reinigungsmaschinen.

Bei der Firma Eugen Geyer in Königsbach-Stein werden – inzwischen in der dritten Generation – Metallhalbzeuge für unterschiedliche Branchen und Anwendungsbereiche in Form gebracht. Rohre, Stangen und Drähte in einer Vielzahl von Metallen und Legierungen werden nach den Wünschen der Kunden aus dem Maschinen-, Modell- und Werkzeugbau, der Medizin-, Sensor- und Messtechnik sowie der Musikinstrumente-, Schmuck- und Schreibgeräteindustrie gefertigt. Die Spezialisierung auf Sonderanfertigungen sowie auf kleine Mengen einer Herstellungslänge ist die Basis für das erfolgreiche Bearbeiten von Nischenmärkten.

Da die Nachfrage nach montagefertigen Produkten konstant steigt, haben sich auch die Anforderungen an die Produktionsabläufe gewandelt. Eine entscheidende Rolle kommt dabei der Bauteilreinigung zu, die inzwischen als unverzichtbarer Fertigungsschritt fest in den Verfahrensablauf integriert ist. Um den gestiegenen Reinigungsanforderungen gerecht zu werden, wurde bei Eugen Geyer ein eigenes Konzept für die Sägerei mit integrierter Reinigung erarbeitet. Das Ergebnis ist eine Logistik der kurzen Wege mit höchster Effizienz: Die gesägten Teile, welche Verschmutzungen in Form von Sägeemulsion und Spänen aufweisen, fallen direkt in die Körbe der Reinigungsmaschine. Sobald diese voll sind, wird die Reinigungsanlage beschickt. Auf diese Weise wird das Antrocknen der Kühlschmierstoffe an Bauteilen ebenso verhindert wie das unerwünschte Anhaften von Partikeln.

Vorrangig Abschnitte mit einer Länge bis zu 600 Millimetern, mit ganz unterschiedlichen Durchmessern und aus verschiedenen Materialien für die Branchen Medizin- und Elektrotechnik werden auf diesem Weg gereinigt. Etwa 30 bis 40 Chargen durchlaufen täglich jede der drei Anlagen, die alle im Ein-Schicht-Betrieb eingesetzt werden. Rechts in der Firmenhalle befinden sich dabei die Sägemaschinen, links stehen drei Reinigungsmaschinen aus dem Hause MAFAC – zwei vom Typ ELBA, eine vom Typ KEA. Von der Sägemaschine fallen die vollautomatisch gesägten Teile direkt in die Aufnahmekörbe der Reinigungsanlagen. Ist der Korb voll, wird dieser in die zum Greifen nah stehende Reinigungsmaschine geschoben. Eine Logistik, die überzeugt und eine der wichtigsten Gründe für die Anschaffung der MAFAC-Systeme bei der Firma Eugen Geyer war: "Wir wollten das Gesamtkonzept einschließlich der Logistik realisieren. Hierfür haben uns die Fachleute von MAFAC ein maßgeschneidertes Angebot unterbreitet", sagt Geschäftsführer Lorenz Geyer. Die MAFAC-Maschinen würden sich durch eine hohe Flexibilität auszeichnen. Sie böten die Möglichkeit der optimalen Einstellung für ganz unterschiedliche Materialien, permanent wechselnde Artikel, Längen und Durchmesser. Die Werkstücke, in der KEA ausschließlich Aluminiumteile, werden als Schüttgut lose in den Edelstahlkorb eingelegt und mit einem Deckel für den Rotationsbetrieb gesichert. In allen drei Maschinen sind, angepasst an das breite Produktportfolio, unterschiedliche Programme eingespeichert, deren Dauer bei durchschnittlich 15 Minuten liegt.

Dabei ist die eigentliche Reinigung untergliedert in eine Nassphase und in die Trocknung, die etwa ein Drittel der gesamten Reinigungszeit umfasst. Die beiden Bäder der ELBA kommen in der Reihenfolge Reinigen und Spülen zum Einsatz, jeweils auf Basis der für MAFAC charakteristischen, patentierten Korb-Düsen-Rotation. Für die Trocknung steht ein Impuls- und Heißblassystem zur Verfügung. Die Werkstücke werden über ein rotierendes Blassystem impulsartig abgeblasen und parallel mit Heißluft beaufschlagt. Auch während der Trocknung rotiert das Korbaufnahmesystem gegenläufig zum rotierenden Blassystem. Dank des speziellen Filtersystems der MAFAC-Maschinen mit einer Spänefiltration im Rücklauf wird die aus Anwendersicht zentrale Anforderung Spänefreiheit zuverlässig erfüllt. Die Grob und Feinabscheidung skimbarer Verunreinigungen erfolgt über einen Koaleszenzabscheider mit "Oberflächenschlürfer", wobei abgeschiedene Öle und Fette in einem separaten Behälter gesammelt werden.

Lorenz Geyer zieht ein positives Fazit: "Wir sind nicht nur hochzufrieden mit dem Reinigungsergebnis, sondern auch mit der Zuverlässigkeit aller drei Anlagen. Vor allem, wenn man den hohen täglichen Durchsatz bedenkt".

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