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Meisterlicher Besuch bei MAFAC

Alpirsbach, im Oktober 2015
Anwendern seiner Produkte hat bei dem Alpirsbacher Unternehmen MAFAC einen hohen Stellenwert. Ein informationsreiches Stelldichein gaben sich kürzlich rund 30 Mitglieder des Industriemeisterverbands Ulm/Neu-Ulm.

„Industrielle Bauteilreinigung ist ein wenig wie Geschirrspülen, nur viel komplexer,“ eröffnete Thomas Gutmann, Leiter Customer Support bei MAFAC, seinen Vortrag. Anhand eingängiger Beispiele aus dem Alltag erklärte er die Arbeitsweise und vor allem die Bedeutung der Teilereinigung für Fertigungsprozesse, sei es in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Elektroindustrie oder in der spanenden Fertigung. Demnach sind die Anforderungen an die Sauberkeit von Bauteilen inzwischen sehr hoch, da die weiterführenden Fertigungsverfahren heutzutage sehr sensibel und anspruchsvoll seien. Ebenso fordere der Trend zu immer kleineren Bauteilkomponenten eine höhere Oberflächensauberkeit.

Bei der Erläuterung des patentierten Reinigungsverfahrens von MAFAC, das auf wässriger Basis erfolgt, erfuhren die Industriemeister wie hoch wirksam und effektiv die Bauteilreinigung inzwischen erfolgt. Ebenso erkannten sie die Notwendigkeit der Reinigung innerhalb er Fertigung: „Bislang war ich immer der Meinung, dass Bauteilreinigung ein zu aufwändiger Arbeitsschritt ohne zusätzlichen Wert sei. Nun weiß ich, dass er durchaus wertschöpfenden Charakter hat und mit der ausgefeilten Verfahrenstechnik von MAFAC auch wirtschaftlich und effektiv erfolgen kann,“ meint Hans-Jürgen Bittner, Vorstandsvorsitzender des IMV Ulm/Neu-Ulm.

Einen kurzen Einblick in die Vielschichtigkeit eines Reinigungsprozesses erhielten die Besucher während ihres Betriebsrundgangs und nach einem Gespräch mit einem Kunden aus der Automobilbranche, der im Technikum von MAFAC zu Testreinigungen für Motorenteile vor Ort war: „In der Regel sind mehrere Anläufe notwendig, um das erforderliche Reinigungsergebnis zu erzielen. Das variiert von Bauteil zu Bauteil und hängt von der Verschmutzung und den Werkstoffen ab. Es braucht viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um das perfekte Zusammenspiel von Reinigungsmittel, Temperatur und Reinigungsverfahren zu erlangen,“ weiß nun Axel Bochtler, der als Industriemeister bei der Wieland Werke AG in Ulm tätig ist. Anhand dieser Aha-Effekte sieht Thomas Gutmann erneut die Wichtigkeit von Besuchen potenzieller Anwender wie Industriemeister bei MAFAC bestätigt. „Im direkten Gespräch lassen sich Hintergründe und Bedeutung der industriellen Bauteilreinigung auf wässriger Basis viel eindrücklicher erklären. Im Gegenzug erhalten wir viele wertvolle Eindrücke aus dem Fertigungsalltag, die wir in unsere Arbeit einfließen lassen können.“

Seinen Erläuterungen besonders aufmerksam folgten die sich im Ruhestand befindenden Industriemeister. Sie erinnerten sich noch gut an frühere Zeiten, in denen Bauteile in Lösungsmittelbädern, teilweise von Hand, gewaschen wurden. „Da hat sich verfahrenstechnisch zum Glück eine Menge getan. Und dass in vielen Anwendungen, in denen früher nur Lösungsmittelanlagen möglich waren, nun auch zunehmend umweltfreundliche Verfahren wie die wässrige Teilereinigung zum Einsatz kommen können, ist eine gute Entwicklung,“ fasst Hans-Jürgen Bittner zusammen.

Über MAFAC

MAFAC ist einer der führenden Hersteller in der wässrigen Teilereinigung. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Kompaktmaschinen, die je nach Kundenbedarf vielfältige Reinigungsanforderungen erfüllen können, wie zum Beispiel in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, im Maschinenbau, der spanab­hebenden Fertigung, Hydrauliktechnik sowie in der Elektroindustrie. Alle Maschinen werden am Standort Alpirsbach im Schwarzwald von über 80 Mitar­beitern entwickelt und produziert. MAFAC wurde 1968 gegründet, beschäftigt sich seit 1974 mit der industriellen Bauteilreinigung und hat sich 1990 darauf spezialisiert. Dabei setzt das patentierte Reinigungsverfahren der gegen- beziehungsweise gleichläufigen Rotation von Spritzdüse- und Korbaufnahme­system Maßstäbe hinsichtlich Sauberkeit und Effizienz. Aktuell ist das Unter­nehmen mit einem weltweiten Netzwerk technischer Handelsvertretungen und einer eigenen Niederlassung in Frankreich in über 20 Ländern aktiv, darunter auch in Asien, Südamerika und den USA.

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