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MAFAC installiert komplettes Reinigungskonzept für Anwender der Schweizer Uhrenindustrie:
Für optisch perfekte Reinigungsergebnisse
Die Schweiz gehört zu den weltweit größten Uhrenherstellern. Der Anteil an der Weltproduktion beträgt wertmässig 50 Prozent. In der Uhrenindustrie spiegeln sich mehrere Eigenschaften der Schweizer High-Tech-Philosophie wider: Hochwertige Verarbeitung und Qualität, gepaart mit höchster Präzision bis ins Detail. So besteht z.B. eine einzelne Luxusuhr aus über 300 Teilen. Innovative Technologien und Verfahren sind erforderlich, um in kleinste Gehäuse komplizierteste Mechanismen einzubauen. Neben der Funktionalität sind außerdem Design und Markenerlebnis von zentraler Bedeutung. Ein renommierter Schweizer Uhrenhersteller stellt höchste Anforderungen an optisch perfekte Reinigungsergebnisse. Vor diesem Hintergrund entschied man sich für ein Reinigungskonzept der Fa. MAFAC, dem erfahrenen Spezialisten für Prozesslösungen in der Teilereinigung auf wässriger Basis. Ausschlaggebend hierfür war in erster Linie die patentierte Verfahrentechnik des Alpirsbacher Maschinenbauunternehmens. Das am Markt einzigartige Prinzip der gegen- bzw. gleichläufigen Rotation von Spritzsystem und Korbaufnahmesystem bietet speziell für die Feinstreinigung vielfältige Möglichkeiten - neben der Teilereinigung auch für die Teiletrocknung sowie für die Badpflege. Alle MAFAC-Maschinen sind grundsätzlich als Ein-Kammer-Anlagen, je nach Modell optional mit mehreren Bädern, konzipiert. Im vorliegenden Anwendungsfall kommt die Spritz-Flut-Maschine MAFAC-PALMA zum Einsatz. Sie ist zusätzlich zur Serienausführung mit einem Dritten Bad, einer Ultraschallreinigungseinheit sowie einer so genannten „rotierenden Verlustwasserspüle“ ausgestattet. Der Ultraschallprozess ist exakt auf die individuellen Anforderungen des Anwenders abgestimmt, wie Thomas Gutmann, Leiter der MAFAC Anwendungstechnik, erläutert: „Im Rahmen einer Prozessoptimierung haben wir diverse Ultraschall-Frequenzbänder getestet. Bei der Feinjustierung ist zu beachten, dass sich Verschmutzungen zuverlässig lösen, ohne dass Teile bzw. Oberflächen Schaden nehmen. Dies konnten wir optimal umsetzen.“ Die Reinigungsbäder sind in der Reihenfolge Reinigen-Spülen-Spülen angeordnet. Im Bad „Reinigen“ werden Grundreiniger und Tensid getrennt zudosiert. Die Steuerung hierfür erfolgt vollautomatisch im Rahmen der Chemiedosierung. Während der Nassphase werden die Verfahrenstechniken Spritzreinigen und Flutreinigen mit Ultraschallunterstützung kombiniert, um eine möglichst effiziente Reinigung zu erzielen. Quasi als viertes Bad fungiert die „rotierende Verlustwasserspüle“. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Vollentsalzungsspülgang, der vom Betreiber je nach Bedarf im Prozess zwischen den einzelnen Bädern verwendet wird. Die Integration in das rotierende System garantiert dabei eine hohe Prozessstabilität. Hinsichtlich der Oberflächenqualität lassen sich auf diese Weise deutliche Verbesserungen erzielen: Die Medium-Verschleppung von Bad zu Bad wird unterbunden, gleichzeitig wird die Fleckenbildung auf ein Minimum reduziert. Das Reinigungsbad wird durch spezielle Module inkl. Ultrafiltration gepflegt. Die Badpflege der Spülbäder geschieht mittels Ionenaustauschern, prozessbegleitend via Bypass. Auch bei der anschließenden Trocknung kommt die patentierte MAFAC-Technologie zum Tragen. Die rotierende Heißluft-Strömungstrocknung sorgt neben einer Reduzierung der Prozesszeiten vor allem für nachhaltige Effizienzverbesserung durch Steigerung der Trocknungsleistung.

- Die Spritz-Flut-Maschine MAFAC-PALMA ist zusätzlich mit einem Dritten Bad, einer Ultraschalleinheit und einer „rotierenden Verlustwasserspüle“ ausgestattet.